Ja! Richtig gelesen! Weihe-Nacht.
Unsere Vorfahren haben die wichtigsten Jahreskreisfeste (Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche usw.) sehr ausführlich und ordentlich gefeiert. Aber die Weihe-Nacht war etwas ganz besonderes: Die Winter-Tag-und-Nacht-Gleiche (Tag und Nacht sind gleich lang) - ist übrigens immer in der Nacht vom 21. auf den 22.12. (die erste Nacht der Raunächte – dazu später mehr).
Diese besondere Nacht wurde heiß ersehnt. Wusste man doch, dass es das Ende des langen Winters bedeutete und das Licht nach 3 Tagen – also am 24.12. - wieder am Horizont auftaucht. (Die Sonne verschwindet in den kalten Polarnächten – zur dunklen Jahreszeit für 3 Tage vollständig und taucht dann langsam wieder auf – jeden Tag ein bisschen mehr, bis sie wieder voll da ist und der Frühling ins Land zieht. Der Zyklus des Jahreskreises beginnt von vorne.)
Die Weihe-Nacht, also die geweihte Nacht, bedeutete auch, das der Frühling bald wieder ins Land zog und man sich schon Gedanken über die erneute "Bestellung" der Äcker machen konnte. Auch bedeutete es, dass die für den Winter eingelagerten Nahrungsmittel zwar immer knapper wurden, aber die Aussicht auf frisches, neues Grün, die kalte Zeit leichter machte. Man hatte also vielerlei Gründe die geweihte Nacht intensiv zu feiern.
Es gab aber bestimmte Bevölkerungsgruppen, die das heftige Treiben an so einem Fest unterbinden und auch die liebevoll-intensive Verbindung zu Mutter Erde unterdrücken wollten und somit wurde kurzerhand die "Weihnacht" erfunden, mit allem Drum und Dran… Man konnte ja nicht einfach solche Feiern abschaffen, aber zumindest in "die richtigen" Bahnen lenken!
Jesus Christus, dem diese Nacht dann geweiht worden ist, ist wahrscheinlich im Frühling zur Welt gekommen! Das nur nebenbei.
Und die Raunächte – übrigens ohne "h" geschrieben – haben zwar einen Bezug zur Weihe-Nacht, weil die Wintersonnenwende voller Magie steckt, aber sie haben damit eigentlich gar nichts zu tun: Die Menschen wussten, dass der "Vorhang" zwischen den Welten außerordentlich dünn wurde und das man in dieser Zeit, keine "schlafenden Hunde" wecken, sondern diese ruhig, magisch und besinnlich verbringen sollte.
Ich (Mona) habe noch gelernt, dass man keine Wäsche waschen und aufhängen sollte, weil es Dämonen anlockt und es dann zu Todesfällen kommen kann!
Die Raunächte sind halt intensiv magisch. Seinen Ursprung hat der Brauch vermutlich in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten umfasst nur 354 Tage. In allen einfachen, Mondkalendern, werden die auf die 365 Tage des Sonnenjahres fehlenden elf Tage – beziehungsweise zwölf Nächte – als „tote Tage“ eingeschoben. Spannend oder? Wir sagen heute: "Die Zeit zwischen den Jahren!"
Die Frage, die sich jeder stellen darf, ist auch hier, warum der uralte "Mondkalender" abgeschafft wurde, um einen "künstlich" erzeugten Sonnenkalender zu etablieren?
Es war einmal ein Herz, das war sehr, sehr traurig – unendlich traurig.Verzweifelt setzte es sich ins Gras. Hier wollte es bleiben. Es gab ja doch nichts anderes mehr als Traurigkeit.
“Hallo!”, hörte es plötzlich eine freundliche Stimme. “Was machst du hier so allein auf der Wiese?” “Ach”, antwortete es. “Kannst du nicht einfach weitergehen – ich will hier einfach sitzen und warten, dass alles zu Ende ist. Lass mich einfach sterben. Ich bin so unsagbar traurig.”
“Ach so - du bist nur traurig. Weißt du denn gar nicht, was für ein großes Glück das ist?” “Wieso sollte das denn wohl ein Glück sein? Du warst bestimmt in deinem ganzen Leben noch niemals wirklich traurig, sonst würdest du so einen Unsinn nicht von dir geben. Geh jetzt weiter, ich habe genug von dir!”
“Tja”, seufzte das freundliche Herz, “so mag es vielleicht aussehen. Aber glaube mir, mir ging es soooo viel schlechter als dir.” “Quatsch! Schlechter als mir kann es dir gar nicht gegangen sein. Ich sage doch: Du hast keine Ahnung!”
“Du hast Recht, ich war nie so traurig wie du.”
“Siehst du”, triumphierte das traurige Herz, “sag ich doch.”
“Weißt du, ich war nicht traurig, ich war gar nichts mehr. Mir war alles egal – nein - nicht einmal das, ich hatte gar kein Gefühl mehr. Wahrscheinlich hätte ich mir gewünscht, einfach nur traurig zu sein, aber ich wusste schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.”
Jetzt horchte das traurige Herz doch auf. Sollte es einen Zustand geben, der noch schrecklicher sein konnte als das, war es gerade fühlte?
“Hmm”, machte es, “ich kann es mir gerade überhaupt nicht vorstellen wie es ist, wenn man gar nichts mehr fühlt.”
“Na ja – erstmal eigentlich nicht wirklich schlecht. Bei mir war es so, dass ich erst überhaupt nicht bemerkt habe, dass mir meine Gefühle abhanden gekommen sind, als sich mein Leben von jetzt auf gleich durch dieses schreckliche Unglück komplett verändert hatte. Zunächst habe ich einfach nur funktioniert. Alle - außer mir - haben sich gewundert, dass es mir nichts auszumachen schien, was passiert war. Ich sagte mir: Ist jetzt eben so, wie es ist. Ändern konnte ich ja sowieso nichts.”
“Ja – aber jetzt kommst du mir ziemlich aufgeräumt vor. Wie kommt es, dass du wieder so fröhlich sein kannst, dass es für mich schon fast nicht mehr auszuhalten ist?”
“Ich hatte zum Glück eine liebe Freundin. Der ist es gelungen mir klar zu machen, dass ich meine Fröhlichkeit, meine Tatkraft und alles was mich vorher ausgemacht hat, eingetauscht hatte, nur um nicht traurig zu sein. Nach vielen, vielen Gesprächen und unzähligen Umarmungen war ich endlich soweit, die Mauer, die ich um mein Herz gebaut hatte, einreißen zu lassen. Dafür gibt es tatsächlich Spezialisten. Auch das hat mir meine Freundin erzählt.
Natürlich tat es unglaublich weh, der Traurigkeit ins Gesicht zu sehen. Aber nachdem ich ihr erlaubt hatte, bei mir zu sein, wurde es nach und nach besser. Wirklich! Schon das Traurig sein fühlte sich tausendmal besser an, als gar nichts zu fühlen. ...und langsam, wirklich langsam, haben sich die anderen Gefühle wieder bei mir eingefunden. Nicht nur die positiven, sondern auch die anderen, wie z. B. die Wut, denn auch die gehören dazu.
Jetzt habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den traurigen Herzen zu sagen, dass sie stolz auf sich sein können, wenn sie die Traurigkeit erst einmal zulassen. Und wenn mir eines wie du begegnet, kann ich aus Erfahrung sagen: Lass auch du es zu, wenn du traurig bist, aber verliere dich nicht in dem Gefühl. Lade die Traurigkeit ein, von Zeit zu Zeit bei dir Platz zu nehmen und du wirst recht bald merken, dass es einen Unterschied macht.”
“Wie soll ich denn die Traurigkeit einladen, wenn sie schon den ganzen Platz, den ich habe, einnimmt?”
“Dabei kann dir ein Trick helfen:
Stell dir vor, sie hat kurz den Raum verlassen und ist vor die Tür gegangen. Stell dir weiter vor, du öffnest ihr freundlich die Tür, bietest ihr einen Platz auf deinem Sofa an und setzt dich zu ihr. Vielleicht kommt ihr ins Gespräch und du wirst feststellen, dass sie durchaus spannende Freunde hat. Es kann sein, dass sie dich sogar bittet, die Akzeptanz einzuladen. Denn dann hätte die Traurigkeit endlich wieder mal Zeit für sich, weil sie nicht dauernd das Gefühl haben müsste, dich nicht allein lassen zu können.
...und wenn erstmal die Akzeptanz da ist, ändert sich ohnehin alles."
Wer dabei Unterstützung benötigt, seine Herzmauer abzubauen: Hier geht's lang!
Heute möchten wir einen Gedanken aus der Herz-Superhelden-Challenge von Jens Tell aufgreifen:
Wir alle wissen ja ziemlich genau, wie wir NICHT leben wollen.
Wenn du dir jetzt aber mal eine Welt vorstellst, in der du wirklich leben möchtest, wie würde diese Welt aussehen?
Was wäre dir wichtig?
Wenn genau jetzt eine gute Fee vorbeikäme und dir genau diese Frage stellen würde, wie wäre deine Antwort wenn es keinerlei Beschränkungen gebe?
Könntest du dir vorstellen, dass wir eine völlig andere Gesellschaftsstruktur hätten?
Eine Welt voller Liebe, ohne Egoismus?
Eine Welt in der du altern könntest ohne alt (im Sinne von gebrechlich) zu werden?
Eine Welt, in der die Individuelle Gemeinschaft gelebt wird?
Eine Welt, in der alle genau das tun dürfen, was sie am besten können und am liebsten tun?
Eine Welt, zusammen mit anderen Wesenheiten – Engeln, Elfen, Drachen oder Einhörnern und viele weitere – und wir mit diesen auch noch mühelos kommunizieren könnten?
Oder, oder, oder...
...nimm dir ein wenig Zeit und komm mal ins Spüren. Vielleicht nimmst du dir sogar einen Stift und bringst deine Gedanken zu Papier. Das hilft ungemein um klarer zu sehen.
Wir sind auf jeden Menschen angewiesen, der seine Herzmauer abbauen abbauen möchte, damit die Welt eine bessere werden kann.
John Stuart Reid ist ein englischer Akustikingenieur und Wissenschaftler, der 1997 in der Großen Pyramide von Ägypten kymatische Forschungen durchführte, um das Resonanzverhalten des Granitsarkophags und die Akustik der Königskammer zu untersuchen. Reid veröffentlichte seine Forschungsergebnisse in Egyptian Sonics 26, das diese Studie dokumentiert, einschließlich hyroglyphenähnlicher Muster, die im Sand auf einer über die offene Oberseite des Sarkophags gespannten Membran entstanden.
Seine Arbeit in der Großen Pyramide inspirierte ihn zur Entwicklung des CymaScope, eines Instruments, das Schall sichtbar macht, indem es die Schwingungen des Schalls auf Wasser abbildet. Das CymaScope ist ein Instrument, das in vielen Bereichen der Wissenschaft eingesetzt werden kann, da Schwingungen allen physikalischen Prozessen zugrunde liegen.
Reids primäre Aufgabe ist es, in der aufstrebenden Wissenschaft der Kymatik, dem Studium des sichtbaren Klangs, zu unterrichten und zu inspirieren. Er hält zahlreiche Vorträge über seine Forschungsergebnisse vor Publikum in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Europa, darunter auch regelmäßig auf der Water Conference, die sich mit der Physik, Chemie und Biologie des Wassers befasst. Er arbeitet mit Wissenschaftlern und Universitäten aus vielen Ländern zusammen.
Unlängst wurde an uns - von Jens Tell - herangetragen, dass wir Musik mit dem "alten" Kammerton 432 Hz hören sollten und das taten wir. (Hz ist ja auch "nur" eine Frequenz, die technische Beschreibung einer Schwingung. "Entdeckt" von Heinrich Hertz (1857 - 1894), einem deutschen Physiker.)
Es öffnete sich eine andere Welt für uns, weil der 432 Hz-Ton so wohltuend ist wie eine kuschelige Decke, die einen umgelegt wird, wenn man durchgefroren ist und kein wärmender Tee so schnell hilft.
Wir verfolgten das Thema weiter und stellten fest, dass der Kammerton 432 Hz direkt mit unserem Herzen in Resonanz geht und auch andere Organe es als wohltuend "empfinden" mit 432 Hz beschallt zu werden.
Es stellt sich nur die Frage, warum der ursprüngliche Kammerton im Jahr 1939 von 432 Hz auf 440 Hz geändert worden ist?